Ich begrüße alle,

die meine Seite - ob zufällig oder absichtlich - gefunden haben und lade Sie ein, meine Ideen, Vorstellungen und Arbeiten zum Hobby Modellbahn kennen zu lernen.

 

Alle anderen Baugrößen und Spurweiten seien auch aufgefordert, mir zu folgen und die eine

oder andere Anregung mitzunehmen und für ihre Modellbahn umzusetzen.
 

 

Gleich hier folgend finden Sie die letzten Eintragungen für mein Bautagebuch eines Spitzkehrenbahnhofs (ältere Einträge der Vorjahre öffnen sich mit einem Klick auf die Links oberhalb des Besucherzählers):

So

23

Apr

2017

Wohngebäude und Bahnwärterhaus

Schon längere Zeit kitbashe ich immer mal wieder an einem Wohngebäude, welches am Anlagenrand links vom Bahnübergang positioniert werden soll. Es wurde aus einem Kibri-Bausatz mit zwei zweistöckigen zu einem dreistöckigen Gebäude zusammengepfrimelt, wobei das Gebäude zusätzlich angeschnitten und auf der Rückseite mit einer Sperrholzplatte verschlossen wurde. Die Aussenfassade und die Fenstereinsätze habe ich unverändert übernommen, nur die Ziegelwände wurden eingefärbt und einzelne Ziegel mit Buntstiften herausgehoben. Die Sperrholzrückwand mit dem rechtwinkligen Ansatz wird von einer Schraube gehalten; geklebt wird nach abschließender Detailigestaltung mit Blumenkästen und dem, was mir noch einfällt. Der Hof wurde wieder in einfachster Weise mit in Karton gravierten Betonflächen bzw. Pflaster und Bürgersteige gestaltet. Ein einfacher Holzzaun aus Furnierstreifen, Apsperrpoller aus den Resten der Schrankenbäume und ein Hydrant sind die ersten angebrachten Details.

Obwohl hier ein relativ kleiner Bahnhof entsteht habe ich mich entschlossen, neben dem geplanten Stellwerk, das durchaus auch die Schrankenanlage noch bedienen könnte, auch ein Bahnwärterhäuschen aufzustellen. Vor Jahren hatte ich schon aus dem Buch "Bauten auf Modellbahnanlagen" von Günter Fromm eines aus Karton nachgebaut, das jetzt Verwendung finden könnte. Dann ist dort aber noch der in Kauflaune erworbene "Posten 9" ein Kartonmodell von WS Lasercut, das auch hier sehr gut passen würde. Hinter und rechts neben dem Gebäude werde ich dann noch einige Bäume aufstellen, die das Loch im Hintergrund für das Fabrikgleis wegtarnen. Ich werde irgendwann eine Entscheidung treffen und bis dahin kann ich noch ein wenig schottern und die Attrappen der Seilzugführungen für die Schrankenbäume einbauen. 

 

Nachtrag 02.05.2017:

Es wird der bereits maßstäblich gebaute Schrankenposten aufgestellt.Eine zusätzliche kleine Grundplatte entsteht quasi als Mini-Diorama außerhalb der Anlage und wird anschließend eingeklebt und mit Spachtelmasse angepasst. Eine kleine Mauer mit einem filigranen Zaun als Abgrenzung zu den Gleisen und die Abdeckungen der Seilzugführungen aus Riffelblech wurden bereits vorbereitet. Die Regenrinnen und Fallrohre müssen nochmals angebracht werden und es fehlen noch einige Details. 

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So

19

Feb

2017

Schranken verfeinert und Betonmauer gegossen

Die Straßenpflasterarbeiten sind abgeschlossen und ich konnte mich den Bausätzen der Viessman Schranken zuwenden. Einen Antrieb wird es aufgrund der häufigen Zugbewegungen und langen Schließungszeiten nicht geben; auch ist der Einbau der Unterflurantriebe sehr schwierig, da beim Rahmenbau die Schranken nicht mit eingeplant wurden. Die Schrankenbäume bleiben aber von Hand beweglich, so dass sich zumindest für Fotozwecke unterschiedliche Szenen darstellen lassen.

Der Zusammenbau war zwar etwas knifflig aufgrund der kleinen Bausatzteile, dafür nach Bedienungsanleitung aber fehlerfrei zu bewerkstelligen. Die zu kurzen Schrankenbäume habe ich durch weiße und farblich behandelte und konisch gefeilte runde Spritzlingsreste ersetzt und am Anfang noch einen Stützbügel aus 0,3mm brünierten Messingdraht eingesetzt. Durch die verlängerten Schrankenbäume war natürlich auch ein zusätzliches Gewicht erforderlich. Die Alterung steht noch aus, dazu möchte ich aber erst noch Vorbildfotos eines nahe gelegenen Bahnüberganges schießen und hier vorbildgerecht vorgehen.

 

Weiterhin habe ich eine weitere Lücke im Rahmen mit gegossenen (Farbpulver-, Weißleim-, Wasser- Gipsgemisch) Betonmauern geschlossen. Diese Betonmauerplatten wurden nun mit Holzleim auf das Sperrholz geklebt. Das Verschließen der Spalten und der beim Gießen entstandenen Luftblasen-Löcher erfolgt auch mit gefärbtem Gips, der mit einem feuchten Schwam abgewischt wird, so dass er nur in den Fugen verbleibt und nicht die feinen Strukturen zusetzt. Die Darstellung von abgeplatztem Beton und dem darunter sichtbaren Armierungsgitter habe ich mit gitterförmig verlöteten 0,5mm Messingdraht imitiert. Das Gitter wird in die Gußform mit eingegossen, ein abstehender Draht hilft, es nach dem Trocknen wieder zu finden. Nun hab ich das Gitter mit einem kleinen spitzen Schraubendreher freigekratzt. Die Idee stammt nicht von mir, die Firma Vampisol hat dieses in einem kleinen Video gezeigt, wobei ich einen anderen Weg gegangen bin. Zum Gießen habe ich schnell abbindenden und für die Ausbesserungsarbeiten langsam abbindenden Füllspachtel/Gips verwendet.

 

Ein weiterer Oberleitungsmast von Viessmann wurde gesetzt, wobei ich einen Ausleger aus 0,5mm Sommerfeldt Draht selbst löten musste. Die von Viessman angebotenen erwiesen an dieser Stelle nicht die erforderliche Länge. In Planung ist eine zuvor verworfenen Strassenbrücke in Höhe des Bahnsteiges. Mal sehen, was daraus wird, das richtige Vorbild und auch die Modellbrücke habe ich noch nicht gefunden.

 

Di

03

Jan

2017

Schienengleiche Kreuzung Eisenbahn und Straße

Zunächst möchte ich alle Besucher im Jahr 2017 begrüßen und ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg und im Besonderen weiterhin viel Spass mit dem gemeinsamen Hobby.

 

Eigentlich ist die Bezeichnung Bahnübergang die geläufigere gegenüber der in Wikipedia gefundenen Kurzbeschreibung des für uns Modellbahner  so wichtigen Gestaltungselementes auf unseren Anlagen. Beschäftigt man sich eingehender mit diesem Thema erkennt man erst, wie unterschiedlich diese wichtigen Bahnanlagen ausgeführt sind und man hat die Qual der Wahl: mit oder ohne Schranken, welche Fahrbahn-beschaffenheit oder welches Wärterhäuschen passen am besten?

Das Modell der Schranken war durch den recht frühzeitigen Kauf des Viessmann Modelles 5100A ohne Antrieb – in der Bahnhofsausfahrt ist fast immer Bahnbetrieb, so dass im Stadtrat bereits ob der häufig geschlossenen Schranken über eine Unterführung diskutiert wird – fest vorgegeben. Heute möchte ich Ihnen zeigen, welchen Straßenbelag ich ausgewählt und die 5 Schienenzwischenräume ausgefüllt habe.

Grundlage für alle Arbeiten waren einfache Pappschablonen, die zuvor genau dem Bogenverlauf der Gleise angepasst wurden und dann mit der Pflasterimitation oder Holzbohlen beklebt wurden. Ausgerecht auf dem letzten Drittel wechselte die Pflasterung und auch die Einfassung der Schienen von Betonplatten zu Holzbohlen. Ich konnte mich nicht für einen Belag entscheiden, hatte noch Reste von Bauplatten und so kam es zu dieser unterschiedlichen Gestaltung. Das römische Pflaster sowie der Bürgersteig (Ziegelmauer) stammen von Auhagen und das alte Kopfsteinpflaster mit dem Bürgersteig von Kibri. Für die Einfassung mit Betonplatten habe ich Karton in Stärke 1,5mm und für deren Metalleinfassung braunen dünnen Bastelkarton verwendet. Die Holzbohlen entstanden aus gesammelten Rührstäbchen, hier tun es auch jede andere dünne Holzstreifen, die in ca. 2mm Streifen geschnitten und in unterschiedlichen Brauntönen coloriert wurden. Dies kann vor dem Verkleben oder danach erfolgen; hier ist nur darauf zu achten, dass die Farbe stark verdünnt wird und auch zwischen die Bohlen läuft, damit nicht frisches Holz durchscheint. Hier hat man zudem die Gelegenheit, sägefrische ausgetauschte Bohlen darzustellen. Als Detail habe ich einen Metallwinkel mit Schraubenkopfimitationen an den Enden der Bohlen dargestellt. Das letzte Bild gibt hierzu Auskunft.

Wenn notwendig habe ich die Kleineisenimitationen der Gleise mit einem Cuttermesser abgeschnitten. Damit die Fahrzeuge nicht auflaufen und den Kontakt zu den stromführenden Schienen verlieren. Hier hilft ein Testfahrzeug mit nur zwei Achsen, dass garantiert jede Kontaktlücke findet. Als Klebstoffe wurden je nach Materialverbindung Holzleim, Alleskleber, Kontaktkleber, Plastik- oder auch Sekundenkleber verwendet. Sollten auch nach dem Betrachten der Bilder Fragen offen sein, können Sie mich gerne über das Kontaktformular anschreiben.

Mit den Schranken, den Blinklichtern und der Beschilderung werde ich erst nach Schließung der Baulücke rechts neben dem Bahnübergang beginnen. Zwischendurch kommt aber bestimmt noch das eine oder andere Triebfahrzeug in mein AW zur Digitalisierung, Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder zur Alterung. Ideen sind genügend vorhanden, sie konkurrieren leider mit der zur Verfügung stehenden Hobbyzeit.

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