ROCO BR 44

Die BR 44 ist eine variantenreiche fünffach gekuppelte Güterzug - Dampflok, die im Laufe ihres Lebens viele Veränderungen bei den unterschiedlichen Bahnverwaltungen erfuhr. Sie wurde bei ROCO mit dem Tender 2‘2‘T34 sowohl in der Kohle-, als auch in Ölversion gekuppelt. In der Literatur findet man auch eine Vorbild  44, die kurzzeitig von einem Wannentender versorgt wurde.

Als Basis für die Aufarbeitung diente mir eine gebrauchte Maschine mit noch nicht brünierten Radreifen, dafür aber mit einem Faulhaberantrieb, der der Maschine zu guten Fahreigenschaften verhilft. Diese BR 44 erhielt einen Öltender, eine verbesserte Stromabnahme, einen Decoder und eine neue Beschriftung. 

Nach Entfernen der Steuerung bis auf die Kuppelstange konnten die Räder mit einem in Feuerzeugbenzin getränktem Q-Tip gereinigt werden. Die Radreifen außen habe ich mit einem Glashaarradierer aufgrauht und rot gestrichen. Die vorhandene Platine in der Lok wurde zur neuen Verdrahtung und zum Anlöten der zusätzlichen Stromabnahmedrähte aus 0,3 mm Federbronzedraht von Fohrmann genutzt (im Bild 1. Treibradsatz).

Der Uhlenbrock Multiprotokoll Decoder wurde so platziert und verdrahtet, dass er von unten in einer Öffnung im Bereich der Feuerbüchse Platz findet. Dazu musste ein Stück des Ballastgewichtes im Kessel weichen. Die Verbindung zum Tender übernehmen 2 zweipolige Ministecker (Motor plus und minus, Tenderbeleuchtung); die stromführende Kupplung wird für Schiene - und Massekontakt vom Tender genutzt.

Das Schleifstück für den eingesetzten Schleifer sowohl unter der Lok als auch dem Tender habe ich aus 0,2 mm Federbronzeblech mit einer Schere geschnitten und passend gebogen. Die Radschleifer wurden auf eine Lochrasterplatine gelötet und wie im Bild ersichtlich gebogen. Die Glühbirnen habe ich wegen der im Digitalbetrieb größeren Wärmeentwicklung durch warmweisse 3 mm LEDs mit vorgeschaltetem 1 kOhm Widerstand getauscht. 

Nach Alterung der Räder mit schwarzbrauner verdünnter Farbe und stellenweise Abwischen mit einem Q-Tip konnte ich die Steuerung wieder montieren. Die neue Weinert Beschriftung habe ich auf der Rückseite mit dem Glashaarradierer vorsichtigt angerauht und jetzt mit ein wenig Revell Klarlack aufgeklebt. Die Alterung von Lok und Tender habe ich mit stark verdünntem Teerschwarz und Pinsel vorgenommen und mit der Brushtechnik Rostspuren aufgetragen. Weiß imitiert Kalkspuren und Schwarzbraun glänzend Fettspuren.

Trotz schon vorhandener Oberleitung ist die BR 44 in Epoche III unverzichtbar

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