Hintergrund

Eigentlich wollte ich mich erst viel später der Anbringung des Hintergrundes widmen. Inspiriert durch Ausstellungsanlagen und die Tatsache, dass durch diese doch recht groben Arbeiten Details auf der Anlage durch Unachtsamkeiten beim Hantieren und Werkeln zum Opfer fallen können, begann ich vor zwei Wochen mit dem Bau des Hintergrundes am Übergang zum Fiddleyard. Auch wartete bereits seit längerer Zeit der Modellhintergrund „Kleinstadt“ von Faller auf Montage.

Forderungen waren die leichte und schnelle Demontage und ausreichende Stabilität für die Aufnahme von Beleuchtung und Blende. Die 5 mm starken Hartfaserplatten werden durch je 2 Regalschienen – befestigt mit M4 Senkkopfschrauben – verstärkt und durch 6 mm Schrauben in Führungshülsen mit Innengewinde (siehe auch Blogeintrag vom 09. Dezember 2013) am Anlagenrahmen befestigt. Am Übergang zum Fiddleyard kann ich durch einfache Führungen aus Holzleisten die Hartfaserplatte direkt ohne weitere Verschraubungen einstecken. An der Dachschräge musste der Hintergrund zweigeteilt werden. Die Regalschienen wurden eingesägt und gebogen. Zur zusätzlichen Verstärkung  beider Teile verwendete ich zurechtgeschnittene stabile Kunststoffstreifen eines leeren Eimers Dispersionsfarbe. Diese wurden über eine Tischkante in dem benötigten Winkel gebogen, mit Bohrlöchern versehen und mit den M4 Schrauben an den Platten befestigt. In Ausschnitten am oberen Rand der Platte werden dann die Regalbödenträger zur Aufnahme von Beleuchtung und Blende eingehängt. Doch dazu gibt es erst im nächsten Blogeintrag weitere Informationen.

Vor dem Aufkleben der Fototapete habe ich die Schraubenköpfe noch mit Klarlack überstrichen, damit es nicht zur Rostbildung durch die Wasseranteile im Tapetenleim kommt. Das Aufkleben ohne fremde Hilfe ist recht kompliziert, da die Fototapete sich nach Kleberauftrag aufrollt und auch der Leim schnell in die Hartfaserplatte eintrocknet. Hier gilt zügiges Arbeiten, schnelles Korrigieren und evtl. nochmaliges Auftragen von Leim an den Rändern. Die Tapete reicht bei mir auch nicht bis zum oberen Rand. Hier werde ich später Reste aufkleben oder in einem Blauton streichen. Grundsätzlich sollte die obere Kante durch die vordere Blende im Normalfall nicht sichbar sein. Schon jetzt wirkt trotz der noch fehlenden Landschaftsgestaltung die Anlage wesentlich besser, als wenn der Blick über Wände oder Fenster streift.

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